Mein Vater ist nicht gestorben
In seinem neuen Buch gelingt Christian Kortmann ein vielstimmiges Selbstgespräch über erinnertes Leben und den Verlust eines geliebten Menschen. Die Nachricht vom bevorstehenden Sterben seines Vaters erreicht den Autor mitten im beruflichen Hochbetrieb. Er eilt zu ihm, erreicht ihn, verabschiedet sich – und sieht sich dennoch außerstande, loszulassen, nun, nachdem sein Vater gestorben ist. In einer intimen Betrachtung beginnt der Autor über Monate hinweg, umsichtig, geduldig und feinfühlig über die Beziehung zu seinem Vater zu schreiben und über die Verpflichtung, ohne einen Menschen weiterzuleben, ohne den das Weiterleben eigentlich nicht möglich ist.
Doch auf dem Papier nimmt die sanfte Liebe zwischen Vater und Sohn wieder Gestalt an. Kortmann entdeckt die unerschütterliche Lebenskunst seines Vaters, der Optiker war, neu, und erfährt die Kraft einer optimistischen Weltsicht.
Seine Erzählung lässt ahnen, wie bemerkenswert und einzigartig dieses Leben und jede menschliche Bindung ist.
- S. Marix Verlag
- 9783737412483
- Hardcover und Schutzumschlag
- 12,5 x 20 cm
- 20. Februar 2025
- DEU – Deutsch
- Literatur
- 160 Seiten
- Hardcover mit Schutzumschlag, Leseband,
Christian Kortmann im Gespräch:
Was bleibt, wenn ein geliebter Mensch geht? In seinem neuen Buch nähert sich Christian Kortmann dieser Frage mit stiller Dringlichkeit. Als sein Vater stirbt, beginnt der Autor – mitten im beruflichen Hochbetrieb – zu schreiben: tastend, erinnernd, mit sanfter Klarheit. Entstanden ist ein vielstimmiges Selbstgespräch über Verlust, Nähe und das Weiterleben mit dem, was war.
Im Interview spricht Kortmann über die zarte Kraft der Erinnerung, das Schreiben als Halt – und über die überraschende Lebenskunst eines Vaters, der „in keiner Sache außergewöhnlich begabt war – außer im Leben selbst.“
